Otosklerose (Stapesplastik)

von PRIV. DOZ. DR. MED. CH. KLINGMANN

Schwerhörigkeit tritt in verschiedenen Formen auf. Dieser Artikel erklärt die selten vorkommende Verknöcherung im Ohr und wie man in 45 Minuten zum Normalhörenden werden kann, sowie den Ablauf und die Kostenübernahme der Operation.

Definition

Bei der Otosklerose handelt es sich um eine Verknöcherung und Versteifung der Gehörknöchelchenkette im Bereich des Steigbügels (Stapes). Die Verknöcherung kann sich auf das Innenohr ausbreiten und dann zu einer kombinierten Schwerhörigkeit führen, d.h. eine Kombination aus Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit. In der Regel liegt jedoch eine reine Schallleitungsstörung vor, die sich hervorragend operativ therapieren lässt.

Therapie

Die Behandlung der Otosklerose nennt sich Stapesplastik oder Stapedotomie. Über einen kleinen Schnitt am Gehörgangseingang wird durch den Gehörgang das Trommelfell umgeklappt. Die Gehörknöchelchenkette wird dargestellt und die Diagnose der Versteifung des Steigbügels bestätigt. Der Oberbau des Steigbügels wird dann entfernt und eine kleine Öffnung in die Fußplatte des Steigbügels gebohrt (Stapedotomie) oder die Fußplatte teilweise entfernt (Stapesplastik).

Verbesserung des Hörvermögens direkt bei der OP

Anschließend wird eine spezielle Hörprothese eingesetzt, die den Schall vom Amboss auf das Innenohr überträgt. Wird der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt kann direkt während der OP die Verbesserung des Hörvermögens überprüft werden. Wird der Eingriff in Narkose durchgeführt muss sich der Patient eine Woche gedulden bis die Tamponade aus dem Gehörgang entfernt wird.

Chancen und Risiken

Die Chancen für eine Hörverbesserung bei einer Otosklerose sind sehr gut. Die Verbesserung des Hörvermögens ist deutlich besser als bei der Verwendung eines Hörgerätes zur Überbrückung der Schallleitungsstörung. Dies hängt damit zusammen das durch die Prothese sämtliche Frequenzen in das Innenohr übertragen werden, während Hörgeräte bauartbedingt nicht in allen Frequenzen eine gleichförmige Schallverstärkung ermöglichen. 

Einziger Nachteil der Stapedotomie oder Stapesplastik, also der operativen Therapie der Otosklerose, stellt eine Beeinträchtigung des Hörvermögens bei 1 von 100 Patienten dar. Bei 1 % der operierten Patienten kommt es durch die Operation oder einer anschließenden Reaktion auf die Prothese zu einer Hörminderung; bei 0,5 % (1:200) sogar zu einer Ertaubung, die permanent sein kann.

Trotz dieses Restrisikos ist eine Otosklerose-OP ein sehr befriedigender Eingriff für Patient und behandelnden Operateur, da die Ergebnisse fantastisch sind und der Patient innerhalb einer OP-Zeit von 45 -60 Minuten von einem Schwerhörigen zu einem Normalhörenden werden kann.

 

Hörverbesserung nach OP

Trotz liegender Tamponade kann der Patient in der Regel nach der Operation schon besser hören. Durch Schwellungen im Gehörgang und des Trommelfells und Sekretbildung im Mittelohr dauert es noch einmal ca. 3 bis 4 Wochen, bis sich das Hörvermögen komplett verbessert hat. Dies lässt sich mittels einer Untersuchung des Hörvermögens sehr schön darstellen:

Die schwarzen Linien repräsentieren das Hörvermögen vor der Operation. Die durchgezogene Linie entspricht dem kompletten Hörverlust. Die gestrichelte schwarze Linie stellt die Schallempfindungskurve dar, also die Leistung des Innenohres. Eigentlich sollte die Hörleistung nach der Operation nicht besser werden, als die zuvor gemessene Hörleistung der gestrichelten Linie. Ich beobachte jedoch häufig, dass das Hörvermögen nach der Operation trotzdem besser ist, da die Innenohrleistung vor der Operation häufig etwas schlechter gemessen wird, als sie eigentlich ist.  Die untere blaue Linie entspricht dem Hörvermögen 2 Monate nach der Operation. Das Hörvermögen ist fast nicht mehr beeinträchtigt. Aus einem Patienten mit einer mittelgradigen Schwerhörigkeit ist ein Normalhörender geworden.

Ablauf - von einem Schwerhörigen zu einem Normalhörenden

Bei der Otosklerosetherapie ist ein 2-3 tägiger stationärer Aufenthalt notwendig. Die Fäden und die Tamponade werden nach einer Woche entfernt. Und nach einer weiteren Woche ist der Gehörgang soweit verheilt, dass das Hörergebnis schon deutlich verbessert ist. Nach 4-6 Wochen ist in der Regel keine Veränderung am Trommelfell mehr erkennbar und das Hörvermögen normalisiert.


Top HNO Arzt für Otosklerose und Stapesplastik Operationen

via Jameda

Mein Hörgeräte Akkustiker machte mich auf einen großen Unterschied zwischen Luft- und Knochenschallkurve aufmerksam. Ich sollte mich doch auf eine Otosklerose untersuchen lassen.

Bei Herrn Klingmann bekam ich kurzfristig einen Termin. Wie auf seiner Homepage vermittelt, machte er auch in der Praxis einen fachlich überzeugenden und sympatischen Eindruck.

Die OP verlief unter Vollnarkose ohne weitere Komplikationen und während der zwei Tage im Krankenhaus kam Hr. Klingmann persönlich vorbei um sich über den Stand der Dinge zu überzeugen und den Verband zu wechseln.

Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen. Von aussen betrachtet soll das hervorragend genäht aussehen. Das so ein kleiner Knochen wie der Steigbügel ausgetauscht werden kann ist handwerklich betrachtet sowieso unglaublich faszinierend.

Im weiteren Verlauf nahmen die Geräusche im Ohr immer weiter ab und das Hörvermögen immer weiter zu.

Ich hatte ca. 90% Hörverlust und kann aktuell auf dem operierten Ohr ein normal lautes Gespräch, ohne Hörgerät, von ca. 1m Entfernung hören. Das ist zwar nicht wie ohne Hörgerät, worauf mich Hr. Klingman aber schon vor der Op hingewiesen hat, aber trotzdem fantastisch.

Ich möchte Herrn Klingmann noch einmal für seine Fähigkeit danken, diese Operation durchzuführen. Seine positive Art nahm mir jeden Zweifel und half mir, trotz aller Risiken über die er mich natürlich aufgeklärt hat, an den Erfolg einer Stapesplastik zu glauben.

Diese HNO Praxis ist jedem der sich mit dem Gedanken an eine Stapesplastik Operation trägt nur zu empfehlen.

 

Sehr kompetenter sowie freundlicher Arzt

via Jameda

Nachdem ich bereits zwei Ärzte aus dem Raum Augsburg zur Behandlung einer während meiner Schwangerschaft diagnostizierten Otosklerose aufgesucht habe und mich bei keinem wirklich gut aufgehoben gefühlt habe, führte mich der Weg nach München zu Dr. Klingmann.

Die Terminvereinbarung für das erste Gespräch verlief reibungslos und ich konnte innerhalb von zwei bis drei Wochen vorbeikommen. Die Praxis befindet sich gut zu erreichen im Herzen von München.

Das Praxisteam war immer sehr freundlich und professionel. Die Wartezeiten innerhalb der Praxis waren gering.

Dr. Klingmann wirkte zu jeder Zeit sehr souverän und kompetent ohne dabei einen unnahbaren Eindruck zu hinterlassen. Er holte mich zudem persönlich aus dem Wartezimmer ab und ging sehr ruhig und geduldig auf mich und meine Fragen ein.

Dabei fühlte ich mich stets neutral und ehrlich beraten - auch aus dem geringen Risiko, welches eine Otosklerose Operation in sich birgt, machte Dr. Klingmann keinen Hehl und sprach das Thema sehr offen an.

So fühlte ich mich am Ende des ersten Termins sehr gut beraten und hatte durchwegs ein positives Gefühl. Selbst E-Mails mit Rückfragen beantwortete Dr. Klingmann sehr schnell, freundlich und ausführlich.

Daher entschied ich mich schließlich dafür die Operation durchführen zu lassen. Auch für diese erhielt ich wieder einen sehr zeitnahen Termin.

Die Operation wurde von Dr. Klingmann in einer kleinen Münchner Privatklinik durchgeführt und verlief sehr gut. Nach zwei Tagen stationärem Aufenthalt konnte ich am dritten Tag die Klinik verlassen.

Heute kann ich auf dem operierten Ohr wieder annähernd so gut hören wie auf dem gesunden Ohr. Die Ergebnisse übertrafen sogar die Erwartungen von Dr. Klingmann.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin mich für Dr. Klingmann entschieden zu haben und die Behandlung immer wieder von diesem durchführen lassen würde.

Vielen Dank dafür und beste Grüße aus Augsburg.

 

Steigbügelverknöcherung - nach >10 Jahren kann ich wieder hören!

via Jameda

Nachdem 3 niedergelassene HNO Ärzte und auch eine Ärztin bzgl der Behandelbarkeit meiner Schwerhörigkeit skeptisch waren, hatte ich mich damit über Jahre abgefunden.

Zufällig würde ich auf Dr. Klingmann aufmerksam. Dieser war absolut überzeugt, dass es sich um Otosklerose handelt und ich mit einem Implantat wieder hören würde. Er wies mich auch auf Risiken wie die Beeinträchtigung des Geschmacksnervs oder einer 1% wahrscheinlichen absoluten Schwerhörigkeit hin (aber nachdem ich ohnehin rechts fast taub war, war dies irrelevant).

So entschied ich mich für die OP, die er als Belegarzt durchführte. ES HAT SICH GELOHNT! Ich höre nach mehr als 10 Jahren wieder beidseitig, welche Verbesserung der Lebensqualität.

Übrigens bin ich auch „nur“ Kassenpatient und habe trotzdem kurzfristig einen Termin bekommen UND es gab kaum Wartezeiten in der Praxis.

Ich kann Dr.Klingmann nur weiterempfehlen!

Das kann ich für Sie tun

Die Kosten für eine solche Operation werden von allen Krankenkassen getragen. Ich führe diesen Eingriff seit vielen Jahren persönlich sehr gerne durch und stehe Ihnen zur Verfügung.

Kontakt

Priv. Doz. Dr. Christoph Klingmann

Brienner Straße 13 (im Luitpoldblock)
80333 München/Odeonsplatz

Telefon: +49 89 290 4585
Fax: +49 89 290 45 84
E-Mail: kontakt@hno-praxis-muenchen.com

 

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Priv. Doz. Dr. Christoph Klingmann täglich.
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